Wie wir die Schwangerschaft verkündet haben

Die meisten warten bis zum Ender der 12. Woche, bevor sie Familie und Freunden von ihrer Schwangerschaft erzählen. Wir konnten und wollten einfach nicht ganz so lang warten und haben daher schon recht früh mit den ersten Verkündungen begonnen. Wichtig war uns, so vielen wie möglich persönlich davon zu erzählen. Außerdem war es uns wichtig, dass wir auch mit jemandem sprechen können, falls etwas passiert wäre. Denn in so einem Fall dann mit niemandem reden zu können und alles mit sich selbst auszumachen ist bestimmt auch nicht wirklich einfach. So erfuhren die ersten Familienmitglieder schon knapp eine Woche nach dem positiven Test vom Familienzuwachs.

Die Großeltern

Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie wir unseren Eltern von der Schwangerschaft erzählen könnten. Bei meinen Eltern war das gar nicht so schwer. Im letzten Winter hatten sie einen Adventskalender von mit bekommen und in einem Kästchen meines Vaters war ein Gutschein für eine kleine Überraschung enthalten. Diese Überraschung habe ich aber immer wieder vergessen. Als der Test dann positiv war, habe ich einen Bedruckten Body in einer kleinen Schachtel verpackt und diese meinem Vater überreicht mit den Worten: „Hier bekommst du deine kleine Überraschung, damit du mich damit nicht mehr ärgern kannst.“ Als er die Schachtel dann geöffnet und den Body entdeckt hat, fing er nur an zu grinsen. Als meine Mutter dann auch gesehen hat, was in der Schachtel lag, haben sich beide sehr mit euch gefreut.

Dennis Vater und seine Frau haben von uns, bei einem Grillabend, ein kleines Päckchen überreicht bekommen. Getarnt als Dankeschön für ihre Hilfe bei ein paar „Renovierungsarbeiten“. In dem Päckchen war ein kleines Fotoalbum auf dem „Unser Enkelkind“ stand. Auch die beiden haben sich sehr gefreut.

Die Mutter von Dennis und ihren Partner haben wir bei einem gemeinsamen Frühstück überrascht. Wir waren bei ihnen eingeladen und haben an dem Morgen zwei verpackte Frühstücksbrettchen mitgebracht. Diese waren mit den Aufschriften „Oma“ und „Opa“ versehen. Vor dem Auspacken wurde erstmal gerätselt, warum wir Geschenke mitgebracht haben. Das war schon ein wenig amüsant für uns zwei.
Auch hier haben sich beide für uns gefreut.


Zusätzlich haben alle drei Großelternpaare haben von uns eine Karte bekommen, die aus Sicht ihres Enkelkindes geschrieben war.

Der Onkel

Für meinen Bruder habe ich eine Karte selbstgestaltet. Dafür habe ich eine Karte mit dem Schriftzug „Glückslos“ beschriftet. Unter diesen Schriftzug habe ich „Du wirst Onkel!“ geschrieben und dann ein Herz drübergeklebt. Dieses Herz ist so gestaltet, dass man es mit einer Münze wegrubbelnd kann, wie das auch bei Rubbellosen ist. Bestellt habe ich die Karten und auch die Rubbel-Herzen im Internet. In die Karte habe ich einen Text, aus Sicht des Babys, geschrieben.


Nun musste ich ihn nur noch irgendwie zu uns locken. Zufällig war er an einem Sonntag mit seiner Freundin bei meinen Eltern zum Essen. Also habe ich die beiden kurzer Hand gefragt, ob sie nicht anschließend nochmal kurz bei uns vorbeischauen möchten.

Als die beiden dann da waren und ich meinem Bruder den Umschlag mit der Karte gab, meinte er schon das er eine Ahnung hat, was das alles bedeutet. Nachdem er dann das Herz freigerubbelt hatte, war natürlich direkt alles klar. Die Freude war groß und vor allem seine Freundin war total überrascht. Er hatte ja wohl eine Vorahnung, sie aber nicht. Dieser Moment war irgendwie ganz besonders und wirklich schön.

Die Urgroßeltern

Für die werdenden Urgroßeltern habe ich mir unterschiedliche Dinge einfallen lassen. Meinen Großeltern habe ich einen Gutschein geschrieben auf dem Stand: „Gutschein für ein Foto von eurem 5. Urenkelkind.“. Diesen Gutschein habe ich dann in einen kleinen Bilderrahmen gesteckt und alles hübsch in Geschenkpapier verpackt.


Für Dennis Oma und für seinen Opa habe ich jeweils eine Karte gestaltet, auf der dann folgender Text stand: „Nur die besten Omas/Opas werden zu Uromas/Uropas befördert!“
In der Karte stand dann wieder ein kleiner Text aus Sicht des Babys, wie schon bei allen anderen Karten.

Die Familie

Alle anderen Familienmitglieder haben es ganz unterschiedlich erfahren. Manchen haben wir eine ganz liebe WhatsApp-Nachricht geschickt, die vom kleinen Maikäfer geschrieben wurde und dazu gab es ein kleines Bild. Andere Familienmitglieder haben wir persönlich sehen können. Mit einem Teil von Dennis Familie waren wir z.B. Laternelaufen und mit seiner Cousine waren wir gemeinsam essen.

Die Freunde

Unsere Freunde haben von unseren Neuigkeiten auch ganz unterschiedlich erfahren. Mit manchen konnten wir uns persönlich treffen, mit wieder anderen habe ich telefoniert. Ein paar Freunde haben auch ein Bild per WhatsApp bekommen und einige Freunde, die wir schon seit der Schulzeit kennen, haben es bei einem Skype-Spieleabend von uns erfahren. Alle haben sich sehr mit uns gefreut und ein paar waren vielleicht auch etwas überrascht.

Erzählt doch gerne mal wie ihr Familie und Freunden von eurer Schwangerschaft berichtet habt, falls es bei euch schon so weit ist/war.
Wie haben sie darauf reagiert? Gab es „komische“ Fragen?

Habt alle ein schönes Wochenende! Eure Toni

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