Rahmkuchen

Rahmkuchen klingt ja erst einmal nach etwas Süßem, aber er ist herzhaft und so unglaublich lecker. Ich kenne dieses Gericht schon seit meinen frühesten Kindheitstagen. Das Rezept hat sozusagen mein Opa mit in die Familie gebracht. Seine Mutter hat früher einfach Hefeteig zu einem flachen Fladen ausgerollt und ihn mit Rahm, der sich auf Milch absetzt wenn sie eine Weile steht, bestrichen, dann wird Salz drüber gestreut und etwas Öl über den Rahmkuchen geträufelt. Anschließend kommt alles in den Ofen und wird bei einer hohen Temperatur gebacken. Später hat meine Oma das Rahmkuchen backen dann übernommen und inzwischen macht das meine Mutter. Allerdings wird de Rahmkuchen inzwischen nicht mehr mit Rahm gemacht, sondern mit einer Mischung aus saurer Sahne und Creme fraiche, denn Frischmilch kaufen und sie stehen lassen bis sich Rahm bildet, dauert ein wenig lang.

Als ich noch ganz klein war, saß ich bei meiner Oma immer vor dem Backofen und habe dem Rahmkuchen dabei zugesehen wie er Blasen schlug. Das fand ich immer so unglaublich faszinierend und noch heute schaue ich gerne dem Rahmkuchen im Ofen zu. Vor ungefähr zwei Wochen hatte ich plötzlich solche Lust mal wieder Rahmkuchen zu essen und da beschloss ich ihn endlich mal selber zu backen. Also habe ich zwei Freundinnen überredet Rahmkuchen zum Filmabend zu machen.

Nun habe ich überlegt, dass ich das Rezept mit euch teilen werde.

Zutaten für ca. 4 Personen:

  • Teig:
    • 500 g Mehl
    • 1 Päckchen Trockenhefe
    • 2 EL Öl
    • 1 Tl Salz
    • 250-300 ml lauwarmes Wasser
  • Belag:
    • 2 Becher Creme fraiche
    • 2 Becher Saure Sahne
    • Salz
    • Öl

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerätes oder einer Küchenmaschine gut durchkneten.
  2. Der Teig ist perfekt, wenn er nicht krümelt, nicht mehr an der Schüssel klebt und elastisch ist.
  3. Nun lasst ihr den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten gehen.
  4. In der Zwischenzeit könnt ihr die saure Sahne und das Creme fraiche mit etwas Salz verrühren.
  5. Ist der Teig fertig gegangen, wird er in 4 Portionen zerteilt und die erste wird ca. 3 mm dünn ausgerollt.
  6. Für ein optimales Ergebnis ist es wichtig den Rahmkuchen auf ein Backblech ohne Backpapier zu legen und dieses vorher mit Öl zu bepinseln, damit der Rahmkuchen nicht auf dem Blech festbackt.
  7. Liegt der Teig auf dem geölten Blech wird er mit ca. 1/4 der Creme eingestrichen und es wird noch etwas Öl auf den Belag geträufelt.
  8. Anschließend kommt der Rahmkuchen auf der mittleren Schiene bei der Höchsttemperatur bei Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten in den Backofen.
  9. Fertig ist er, wenn er einen leicht braunen Rand hat und sich obendrauf Blasen und eine leichte Bräunung gebildet haben.

Dazu kann man sehr gut einen bunten Salat oder Gemüsesticks essen.

Wichtig!! : Immer nur einen Rahmkuchen zur Zeit backen, denn nur so bekommt ihr ein optimales Ergebnis.

Berechnung:

Die einzige Zutat dieses Rezeptes die ich berechne ist das Mehl. In diesem Fall hat der komplette Teig 354 g Kohlenhydrate. Das heißt er hat 35,4 KE / 29,5 BE. Isst man also 1/4 der kompletten Menge (entspricht einer Portion) hat diese  eine Portion 8,8 KE / 7,4 BE. Die FPE sind wiedermal nicht mit einberechnet.

 

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