Bulgursalat

So langsam kommt der Sommer und im Sommer weiß ich oft nicht so recht was ich mittags essen soll. Zum Kochen habe ich dann oft keine Lust, aber jeden Tag einen grünen Salat oder Gemüsesticks mag ich auch nicht essen.

Vor ein paar Jahren habe ich mir mal im Supermarkt einen Bulgursalat gekauft und von dem war ich sehr begeistert. Leider sind solche Salate aber nicht gerade günstig und die Plastikverpackung fand ich auf Dauer auch nicht so super. Also habe ich mich hingesetzt, verschiedene Rezepte gelesen und immer wieder herumprobiert. Irgendwann hatte ich dann endlich das für mich optimale Zutatenverhältnis gefunden und nun möchte ich es gerne mit euch teilen.

Meiner Meinung nach schmeckt der Bulgursalat am Besten, wenn er schon 1–2 Tage im Kühlschrank steht und durchziehen konnte. Halten tut er sich so 3–4 Tage, wenn er nicht vorher aufgegessen wurde. 😉 Der Bulgursalat ist übrigens auch eine klasse Alternative zu Kartoffel- oder Nudelsalaten beim Grillen und auf Buffets.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 90 g Bulgur
  • 100 ml Wasser
  • 1,5 EL Aivar (pikantes Paprikamark)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • 0,5 TL Paprikapulver
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 150 g Gurke
  • 150 g rote Paprika
  • 50 g schwarze Oliven
  • bei Bedarf noch Fetakäse

Zubereitung: 

  1. Zuerst wird 1 EL des Kokosöls in einem kleinen Kochtopf erhitzt.
  2. Sobald das Öl flüssig ist kommen Aivar, Tomatenmark, die Gewürze und der Knoblauch dazu und alles wird gemeinsam „angeröstet“.
  3. Nun alles mit dem Wasser ablöschen und gut verrühren.
  4. Sobald das Gemisch aus Gewürzen, Paste und Wasser kocht, kommt der Bulger hinzu (er sollte mit Flüssigkeit bedeckt sein) und alles wird noch einmal kurz aufgekocht.
  5. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und den Bulger für 30-60 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Am Ende sollte er alles an Flüssigkeit aufgesogen haben.
  6. In der Zwischenzeit werden Gurke und Paprika fein gewürfelt, die Oliven werden halbiert oder geviertelt (je nach Belieben) und die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten.
  7. Ist der Bulger fertig, muss er mit einer Gabel aufgelockert und mit dem zweiten EL Kokosöl vermischt werden.
  8. Nun können Gurke, Paprika, Oliven und Frühlingszwiebeln zum Bulger gegeben werden.
  9. Wer mag zerkrümelt noch Fetakäse und streut ihn über den angerichteten Bulgursalat.

Tipp: Soll der Bulgursalat für den nächsten oder übernächsten Tag aufbewahrt werden, würde ich nicht empfehlen den Fetakäse schon unterzumischen, da der Salat sonst recht salzig werden kann.

Berechnung:

Der gesamte Bulgursalat hat 65 g Kohlenhydrate, also  6,5 KE/ 5,4 BE. Da der ganze Salat am Ende ca. 650 g hat, sind 100 g 1 KE und 120 g 1 BE.

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