Auf ins nächste Abenteuer

– Schwanger mit Typ 1 Diabetes –

„Und manchmal flüstert das Glück ganz leise: Du bist dran!“

Quelle unbekannt

Wie ihr an der Überschrift bestimmt schon erahnt habt … wir sind schwanger! Ihr glaubt gar nicht wie froh ich bin diesen Satz sagen zu können und es mit euch zu teilen. Der Weg bis hierhin war nämlich alles andere als leicht. Der Diabetes war hierbei allerdings nicht das größte Hindernis und eher hat er uns sogar geholfen. Warum erzähle ich euch gerne in einem der nächsten Beiträge.

Der Tag der Tage

Nach mehr als einem Jahr des Wartens war es Anfang September endlich soweit … ich hielt einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Gerechnet habe ich damit aber definitiv nicht. Warum nicht ? Das kann ich euch auch nicht genau sagen. Gemacht habe ich den Test eigentlich nur, weil sich meine Periode noch nicht ankündigte und ich am nächsten Tag einen Termin beim Diabetologen hatte. Natürlich hätte ich auch noch ein paar Tage mit dem Test warten können, aber wäre dieser dann positiv gewesen hätte ich ja direkt noch einmal beim Diabetologen anrufen müssen.

Also beschloss ich an diesem Donnerstag Morgen einen Test zu machen. Während der Wartezeit ging ich entspannt duschen. Als ich dann aus der Dusche kam und eine zarte zweite Linie auf dem Test sah, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Ich dachte schon ich bilde mir diese Linie nur ein. Um ganz sicher zu sein schickte ich direkt einer sehr guten Freundin ein Foto und fragte sie, ob sie das gleiche sehen würde wie ich. Nachdem sie mir die zweite Linie bestätigt hatte war ich noch aufgeregter als vorher und musste glatt ein paar Freudentränen vergießen.

Dennis war leider nicht zu Hause, weshalb ich ihm diese frohe Botschaft erst am Abend mitteilen konnte. Denn übers Handy wollte ich das nicht so gern machen. Zumal er auf einem Betriebsausflug war und das etwas unpassend gewesen wäre. So hatte ich aber genug Zeit um ihm eine kleine Überraschung vorzubereiten und einen zweiten (digitalen) Test zu machen.

„Du wirst Papa!“

Als Überraschung habe ich eine kleine Plüschkrake, ein paar Söckchen, einen Schnuller und einen selbst gestalteten Body verpackt. Den Body habe ich in Handarbeit mit Flockfolie selbst gestaltet. Verpackt habe ich das ganze in Seidenpapier, obendrauf eine Karte und dann kam alles in einen Karton meines Lieblingsstoffladens. Einfach damit er nicht sofort merkt, was ich ihm sagen möchte und damit die Überraschung etwas größer ist.
Die Überraschung ist am Ende auf jeden Fall gelungen und er hat sich riesig gefreut. Was anderes habe ich tatsächlich aber auch nicht erwartet.

Unsere Familien und engsten Freunde haben wir tatsächlich auch recht schnell informiert, einfach weil wir uns so riesig gefreut haben und es nicht komplett für uns behalten konnten. Glücklicherweise haben sich alle sehr mit uns gefreut, wodurch uns ein großer Stein vom Herzen gefallen ist. Man weiß ja schließlich nie, wie die anderen reagieren. Manche waren überrascht, manche haben es gehant (mein Bruder zum Beispiel hatte irgendwie eine Vorahnung) und wieder andere wussten schon vorher von unseren Plänen und haben sich umso mehr mit uns gefreut.

So geht es weiter…

In den kommenden Wochen und Monaten würde ich euch gerne mit auf unsere Reise nehmen und immer wieder updaten. Sowohl in Sachen Schwangerschaft als auch in Hinsicht auf den Diabetes. In den nächsten Beiträgen wird es um den Weg zu unserem kleinen Wunder, um die ersten Arzttermine und darum gehen, wie wir es Freunden und Familie erzählt haben.

Habt ihr Lust mich bzw. uns bei unserem Abenteuer zu begleiten? Seid ihr vielleicht gerade selbst schwanger? Erzählt doch gerne mal.

Liebste Grüße
eure Toni

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